Trümpfe trennen
Die Trennung der Trumpf gibt der Gegenpartei oft Chance für Schmierungen in der Trumpffarbe.
Trümpfe zu trennen bedeutet in der Praxis, dass der trumpfschwächere Spieler einen Trumpf absetzen kann. Ob er so einen Stich macht oder den Trumpf einfach in einen „beliebigen“ Stich wirft, ist nicht so wichtig. Bei diesem Element geht es vorrangig darum, einen eigenen Trumpf aus der Karte zu bekommen, um später zu schmieren. Man könnte also z.B auch zwei Luschen stechen.
Sinnvoll ist es, dass der Spieler mit der kleineren Trumpfzahl sich in Trumpf einkürzen kann. Und der Spieler mit der höheren Trumpfzahl muss dann natürlich in Trumpf auch mindestens einen Stich mit Schmierung machen. Wenn man selber 2 oder 3 Trumpf hat, kann man überlegen, ob es sinnvoll ist, sich selber einzukürzen. Indem man z.B. eine kurze Farbe spielt. Hat man selber drei oder vier Trumpf, kann die Gegenüberlegung sinnvoll sein.
Ob das Element Trumpftrennung klappen kann, kann man in der Praxis entweder in den Trumpfstichen selber sehen oder in den Aufspielen ablesen. Das blanke Aufspiel ist z.B. prädestiniert für Trumpftrennung.
Ein häufiger Fehler ist, dass der trumpfschwache Spieler den trumpfstarken Mann auf Trumpf stellt. Er zwingt ihn gewissermaßen zu stechen und sich dadurch in Trumpf einzukürzen. So dreht sich das Element zum Vorteil für den AS ins Gegenteil.
Idealer Angriff auf die Karte des AS:
Kreuz ist Trumpf: 1. Blankes Aufspiel Pik – 2. Rückspiel Pik – Abstich, dadurch Einkürzung in Trumpf
3. Klärung der roten Farbe
Steckbrief
Besonders zu beachten
Trümpfe trennen kann Spiele entscheiden
Der trumpfkurze Spieler muss sich einkürzen, der trumpflange Spieler mindestens einen Stich mit Ladung machen
Typische Erfolgsbarrieren
Man unterscheidet nicht zwischen trumpfstark und trumpfschwach
Der Lerneinstieg:
Typische Muster abspeichern