Das Gegenspiel im Spielverlauf

„Als Gegenpartei geht es darum, immer die Karte zu finden, die für den AS die maximale Bedrohung bedeutet und für den Mitspieler die meisten Informationen liefert.“ So formuliert H. Seeber, einer der besten Skatspieler, die Maxime im Gegenspiel. Eine Schwierigkeit besteht darin, beide Ansprüche parallel zu erfüllen.

Die allgemeinen Grundlagen des Gegenspiels können dabei helfen. Aber man muss sich natürlich auch verstehen als Gegenpartei. Man muss Aufspiele, Rückspiele etc. richtig interpretieren. 

Die vielleicht wichtigste Voraussetzung ist die sorgfältige Bebachtung der einzelnen Stiche. Das Gegenspiel entwickelt sich meist  schrittweise. Die eingesetzten Elemente sind  immer ähnlich, durch Kombination und Wiederholung entfalten sie die Wirkung.

Dabei gibt es im Spielverlauf einige typische „Haltepunkte“, mit besonders viel Aussagekraft, an denen man sich orientieren kann,

Bei aller Freude am (Allein)Spiel wird wohl jeder Skatspieler bestätigen: Es macht sehr viel Spaß,  ein Spiel durch gutes Gegenspiel umzudrehen. Und das hat mit Schadenfreude rein gar nichts zu tun.

 

Karo ist Trumpf: Welche Karte liefert die meisten Informationen und ist die größte Bedrohung im 1. Stich, wenn MH AS ist und wir Vorhand sind?

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