Bei der Suche nach Indizien wollen wir unterscheiden:
Wo sitzt der AS im ersten Stich: in MH oder in HH?
Hat es bereits einen (Trumpf)stich gegeben oder eröffnen wir das Spiel?
Hat es am Tisch eine Reizung gegeben und wie hoch war sie?
Wenn der AS in HH sitzt, wollen wir folgendes vermeiden:
Einen billigen Abwurf für den Alleinspieler (also z.B. mit zwei Bildern)
Einen Verlust einer Fehl 10 unseres Partners (weil der AS in HH das Ass der Farbe legen kann oder auf die 10 schneidet)
Einen sehr teuren Fehlstich (bei dem 15 Augen oder mehr verlieren, weil auf einen aufgespielten König z.B. unser Mitspieler das Ass legt.)
Angesichts der langen Vermeidungsliste schrumpft die Zahl sinnvoller Auspiele, wenn der AS in HH sitzt,
Wir können ein ASS aufspielen, wenn wir von der Farbe selber die 10 haben und keine Möglichkeit sehen, wie wir diese Vollen sonst nach Hause bekommen.
oder
Wir können ein ASS aufspielen, wenn wir alle Fehl Asse in der Hand haben.
Hinweis: Selbst ind diesen beiden Fällen heißt das nicht, dass man keine bessere Lösung in der Hand hat:
Die andere Art wollen wir „weiche“ Spiele nennen. Sie sind ihrem Charakter nach eher flexibel, der Alleinspieler muss in Abhängigkeit von Spielverlauf und Augenzahl unterschiedlich agieren. Die Drückung ist variabel, meist zählt man die Augen der Gegenpartei mit.