Die Kinback Punkte
Das System der Kinback-Punkte ist durch den Namensgeber, Thomas Kinback, populär geworden. Thomas ist ein exzellenter Skatspieler, der auch Skat-Trainer ist. Das System gibt Orientierung bei der wichtigen Frage, ob man eine Karte überhaupt reizen sollte. Es funktioniert bereits in der Grundform erstaunlich präzise. Es gibt Modifikationen zu dem System, wir stellen es aber in seiner ursprünglichen Form vor.
Reizen oder nicht? Eine der immer wiederkehrenden Fragn beim Skat.
Die Berechnung
Kinback empfiehlt, die Karten mit Punktwerten zu belegen und ein Reizgebot ab einem Wert von mindestens 8,5 Punkten abzugeben. Der Wert dieses System besteht darin, dass es Blender entlarven kann, aber auch Spiele sichtbar macht, die man anfänglich vielleicht nicht erkennt.
Punktzahl | Fehl | Trumpf |
1 | Jedes As | Jeden Trumpf |
1 zusätzlichen Punkt | As & 10 Kombination einer Farbe | Jeden Trumpf Vollen |
1 | 10 und König einer Farbe | jeden sicheren Bubenstich |
0,5 | 10 einer Farbe | |
0,5 | König, Dame + Lusche einer Farbe | |
0,5 zusätzlich | Vorhandposition des Alleinspielers |
Steckbrief
Besonders zu beachten
Das Kinback-System ist ein guter Reiz-Indikator
Es basiert auf einer Werteskala von Karten und Kartenkombintionen
Es ist sehr einfach zu lernen, man muss es aber üben
Typische Erfolgsbarrieren
Keine, Übung ist nötig
Der Lerneinstieg:
Zu Hause mit einem Kartenspiel so lange üben, bis man die korrekte Punktzahl in höchstens 20 Sekunden ermittelt





