Der erste Fehlstich

Schmierungen in Trumpf sind ein typisches Verlustspielrisiko. Die Trennung der Trumpf ist für die Gegenpartei oft eine Voraussetzung.

Trümpfe zu trennen bedeutet in der Praxis, dass der trumpfschwächere Spieler einen Trumpf absetzen kann. Ob er so einen Stich macht oder den Trumpf einfach in einen „beliebigen“ Stich wirft, ist nicht so wichtig. Bei diesem Element geht es vorrangig darum, einen eigenen Trumpf aus der Karte zu bekommen, um zu schmieren. Man könnte also z.B auch zwei Luschen stechen.

Ziel ist es, dass der Spieler mit der kleineren Trumpfzahl sich in Trumpf einkürzen kann. Und der Spieler mit der höheren Trumpfzahl muss dann natürlich in Trumpf auch mindestens einen Stich mit Schmierung machen. Wenn man selber 2 oder 3 Trumpf hat, kann man überlegen, ob es sinnvoll ist, sich selber einzukürzen. Indem man z.B. eine kurze Farbe spielt. Hat man selber drei oder vier Trumpf, kann die Gegenüberlegung sinnvoll sein.

Ob das Element Trumpftrennung klappt, sieht man in der Praxis entweder in den Trumpfstichen selber oder in den Aufspielen. Das blanke Aufspiel ist z.B. prädestiniert für Trumpftrennung. Auch das „ins Leere stechen“ kann sinnvoll sein, wenn man damit Trümpfe trennt.

Ein häufiger Fehler ist, dass der trumpfschwache Spieler den trumpfstarken Mann auf Trumpf stellt. Er zwingt ihn gewissermaßen zu stechen uind sich dadurch in Trumpf einzukürzen. So dreht sich das Element zum Vorteil für den AS ins Gegenteil.

 

 

Erscheinungstermin April 2026